Köln Bühnen der Stadt

Mit der Sanierung von Oper und Schauspiel Köln wird eines der bedeutendsten Theaterzentren Deutschlands baulich, technisch und funktional auf ein zukunftsfähiges Niveau gehoben – unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer, städtebaulicher und betrieblicher Anforderungen.

Mehrwert für Nutzer und Bauherr

Die umfangreiche Sanierung vereint erstmals in der Geschichte des Standorts funktionale, technische und akustische Optimierung beider Häuser. Sie schafft zeitgemäße Arbeitsbedingungen, gemeinsame Infrastrukturen und ermöglicht einen leistungsfähigen, spartenübergreifenden Spielbetrieb an einem zentralen Ort.

Projektbeschreibung

theapro war mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie sowie der Fachplanung für Bühnentechnik, Ton- und Medientechnik und Bühnenbeleuchtung für Oper und Schauspiel Köln beauftragt. Ziel war es, die stark sanierungsbedürftigen Spielstätten grundlegend zu erneuern und gleichzeitig die städtebauliche und architektonische Identität des Standorts zu bewahren.
Kern der Studie war die Untersuchung verschiedener Sanierungsszenarien, deren Realisierbarkeit sowie die schrittweise Inbetriebnahme der Spielstätten mit möglichst kurzer Interimszeit. Die Studie bildete die Grundlage für die Beauftragung der umfassenden Sanierung, deren Abschluss aktuell für 2025 vorgesehen ist.
Beide Häuser erhielten einen vollständig neuen bühnentechnischen Stahlbau, neue Ober- und Untermaschinerien mit geteilten Systemen zur Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit, eine zentrale hydraulische Druckstation sowie neue Ton-, Medien- und Beleuchtungsanlagen.

Auftraggeber

Bühnen der Stadt Köln

Architekt

Bestand: Wilhelm Riphahn, Köln
Sanierung: ARGE HPP-theapro

Ausführungszeitraum

2008 -2025

Projektleitung theapro

Thomas Lüdicke, Sabine Netter

Leistungen

Bühnentechnik
Bühnenbeleuchtung
Ton- und Medientechnik
Beratung