Interimsspielstätten

Ein Thema, dem sich alle Theaternutzer und Bauherren zuwenden müssen, wenn die Sanierung oder der Umbau der bestehenden Spielstätte ansteht, sind Interimsspielstätten. Wir bieten professionelle Planung und Beratung.

Kauf oder Miete bei den unterschiedlichen Bauformen? Bis zu welcher Nutzungsdauer lohnt sich die Miete und ab wann ist der Kauf ökonomischer? Diese Fragen sind von vielen Faktoren abhängig, werden aber im Wesentlichen durch die Betrachtung des Break Evens beantwortet.

Wir beraten Sie gerne bei der Beantwortung dieser Fragen. Stöbern Sie durch unsere Interimsprojekte und sprechen Sie uns gerne auf ein kostenloses Beratungsgespräch an. Je früher im Bauprozess desto besser.

 

 

Bauform A – Die Zeltlösung

 

Gemeinhin als „Zirkuszelt“ bezeichnet, besteht diese Bauform aus Zeltmasten an denen das Zeltdach hochgezogen und befestigt wird. Die Rondellstangen stützen hierbei die Traufe und dienen der seitlichen Abspannung der Dachplane. Standard der Rondellwand (Seitenwand) ist ebenfalls eine Zeltplane. Anbieter dieser Lösung verfügen in der Regel nicht über das nötige theatertechnische Know-How.

Bauform B – Die Zelthalle

 

Landläufig als „Festzelt“ bezeichnet, definiert sich die Zelthalle als eigenballastierte Giebeldachhalle aus Aluminiumträgern und Zeltplane im 5 m Raster. Bei dieser Bauform ist das Erscheinungsbild erheblich hochwertiger als beim landläufigen Festzelt, da der Gestaltungsspielraum der Zelthallenwände von Sandwichpaneelen bis zu Glas- oder Doppelstegplatten reicht. Die Dachhaut kann zwar nur als Zeltplane verbaut werden, jedoch lässt sich durch eine untergespannte Bahn eine Teilisolation sowie eine optische Trennung schaffen.

Bauform C – Die Bestandshalle

 

Die Bestandshalle ist in der Regel eine leerstehende Industrie-oder Freizeithalle und befindet sich in einem mehr oder weniger nutzungsfähigen Zustand.  Es ist zwar naheliegend den Blick bei der Suche nach Interimslösungen auf das Potential dieser vorhandenen Gebäude zu lenken, jedoch ist eine eingehende Vorprüfung der notwendigen Erhaltungsmaßnahmen und Rahmenbedingungen nahezu unumgänglich, wenn eine optimale Nutzung gewährleisten werden soll.

Bauform D – Die Leichtbauhalle

 

Bei diesem Bautyp handelt es sich um eine für den Zweck „Theaterraum“ oder „Konzerthalle“ durch das spezielle Dachtragwerk optimierte Halle, die dank statisch überdimensionierter Dachbinder über hohe statische Reserven für Nutzlasten verfügt. Verschiedene Arten der Wandgestaltung und Dacheindeckung erlauben eine problemlose Anpassung auch an längere Laufzeiten. Die frei gestaltbare Außenwand ermöglicht eine vollständige Integration – auch in schwierige innerstädtische Bereiche.

Unsere Leistungen im Bereich Interimsspielstätten:

  • Ermittlung der Rahmenbedingungen (Nutzungsdauer, Nutzeranforderungen, Umgebung/Möglichkeiten, Budget)
  • Ermittlung der individuellen geeigneten Bauform
  • Erstellung von Machbarkeitsstudien mit Varianten-Planung
  • Planung inkl. Bauantrag und Ausschreibung
  • Bauleitung während der Ausführungsphase
  • Beratung bzgl. Rückbau und Weiterverwendung des Baus

 

Unsere Referenzen der letzten 10 Jahre:

  • Theater Greifswald, 2021
  • Nationaltheater Mannheim Schauspiel, 2021 – 2022
  • Badisches Staatstheater Karlsruhe, 2020
  • Städtische Bühnen Frankfurt, 2019
  • Realschule Nettetal Interim, 2019 – 2020
  • Interim Theaterzelt, Altenburg, 2018 – 2019
  • Oper Stuttgart Interim Philharmonie, 2018
  • Ofenhaus Augsburg, 2016 – 2018
  • Theater Hof, 2017
  • Landestheater Coburg Interim, 2016 – 2017
  • Ersatzspielstätte Bühnen Köln, 2016
  • Ersatzspielstätten Ingolstadt, 2015 – 2017
  • Theater Landshut, 2012 – 2013