Flughafen München, Satellit

Da das Terminal 2 am Flughafen München bereits 2011 seine Kapazitätsgrenze von 25 Mio. Passagieren pro Jahr überschritten hatte, wurde zur Entlastung ein Satellitenterminal mit einer Abfertigungskapazität von 11 Mio. Passagieren gebaut.

Auftraggeber:
Flughafen München GmbH und Deutsche Lufthansa AG

Architekt:
K+P Architekten und Stadtplaner GmbH, München

Ausführungszeitraum:
2006 – 2015

Baukosten gesamt:
(netto)
650 Mio. EUR

Baukostenanteil theapro:
(netto)

10 Mio. EUR
MT 7,4 Mio. EUR

Projektleitung theapro:
Thomas zur Lage
Ralph Preller

Fertigstellung:
2016

Leistungen theapro:
Ton- & Medientechnik
Raum- und Bauakustik

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Nachdem das Terminal 2 am Flughafen München bereits Ende 2011 seine Kapazitätsgrenze von 25 Mio. Passagieren pro Jahr überschritten hat, wird zur Entlastung ein neues SatellitenterminaI mit einer Abfertigungskapazität von 11 Mio. Passagieren gebaut.

 

Leistungen theapro:

Elektroakustisches Notfallwarnsystem (EANWS):

Die vollständige Alarmierung und Nutzung für alle betrieblichen Durchsagen bei hoher Sprachverständlichkeit waren auch in den akustisch schwierigen Bereichen wie zentraler Mitte und PTS-Bahnhöfen mit bis zu 20 m Raumhöhe Vorgabe. Beschallungskonzepte, Simulation der Beschallungsbereiche und dezentrale, weitgehend redundante Zentralentechnik werden eingesetzt.

 

Fluginformationssystem (FIS):

Ein komplexes, servergestütztes Anzeigesystem mit rund 400 Monitoren ermöglicht gezielte Anzeige von Gate Informationen, Umsteiger-Verbindungen, Abflugtafeln, individuellen interaktiven Weginformationen.

 

Werbemonitore:

Großflächige integrierte Videowände werden zur Vermietung an werbende Unternehmen eingerichtet.

 

Schallschutz:

theapro ist für die gesamte Schallschutzplanung von Fassaden, Wänden und Böden etc. zuständig.

Für unterschiedliche Nutzung von Warteräumen, Büros, Retail-Gastroeinheiten bis zu Lounges wurden entsprechende Anforderungen aufgestellt und erfüllt.

 

Raumakustik:

Für Flughafengebäude ist eine funktionale Raumakustik, die den Komfortansprüchen von Passagieren und Beschäftigten in Bezug auf Ruhe und Diskretion genügt und gleichzeitig die Voraussetzungen für hochwertige Beschallung (EANWS) im Hinblick auf Pegel, Gleichmäßigkeit und Sprachverständlichkeit bietet, unerlässlich.