Konzerthaus München
Der künftige Konzertbau soll international Maßstäbe setzen und zwei Säle, Räume für die Hochschule für Musik und Theater sowie weitere Nutzungen vereinen.
Mehrwert für Nutzer und Bauherr
Durch die enge Zusammenarbeit mit den künftigen Hauptnutzern – dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO), der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM), privaten Konzertveranstaltern sowie dem Konzerthausverein – konnte theapro ein nutzungsnahes und zukunftsfähiges Raumprogramm entwickeln. Die strukturierte Moderation und die interdisziplinären Workshops führten zu einer funktional schlüssigen, akustisch anspruchsvollen und im Baurecht realisierbaren Grundlage für den Wettbewerb.
Projektbeschreibung
theapro wurde 2016 mit der Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms für das neue Konzerthaus München beauftragt – ein Projekt, das nach über 15 Jahren Debatte nun konkrete Form annahm. Grundlage war die Definition der funktionalen, akustischen und betrieblichen Anforderungen im Dialog mit allen maßgeblichen Akteuren. In vier moderierten Workshops wurden gemeinsam mit dem BRSO, der HMTM, privaten Veranstaltern und dem Konzerthausverein zentrale Anforderungen formuliert und raumstrukturelle Zusammenhänge erarbeitet. Ein besonderes Augenmerk lag auf den raumakustischen Vorgaben für die Konzertsäle und Proberäume, die in enger Zusammenarbeit mit Kahle Acoustics entwickelt wurden.
Auf dieser Basis entstand ein tragfähiges und mit dem verfügbaren Grundstück sowie dem geltenden Baurecht kompatibles Raumkonzept. Neben der Bedarfsermittlung war theapro – in Zusammenarbeit mit actori – auch für die Erstellung des Pflichtenhefts für den anschließenden Architekturwettbewerb verantwortlich, aus dem das Büro Cukrowicz Nachbaur als Sieger hervorging.
Client
Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus Wissenschaft und Kunst
Architect
-
Implementation period
2017
Project management (theapro)
Sabine Netter
Services
Phase 0
Beratung